Satzung

Satzung des
Fördervereins Simply Smiles Deutschland e.V.

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr
  1. Der Ver¬≠ein f√ľhrt den Na¬≠men ‚ÄěF√∂r¬≠der¬≠ver¬≠ein Sim¬≠ply Smi¬≠les Deutsch¬≠land‚Äú. Nach der Ein¬≠tra¬≠gung f√ľhrt der Ver¬≠ein den Rechts¬≠form¬≠zu¬≠satz e.V.
  2. Der Ver¬≠ein hat sei¬≠nen Sitz in M√ľn¬≠chen und ist ins Ver¬≠eins¬≠re¬≠gis¬≠ter beim Amts¬≠ge¬≠richt M√ľn¬≠chen ein¬≠ge¬≠tra¬≠gen.
  3. Das Ge­schäfts­jahr ist das Ka­len­­der­­jahr.
§ 2
Zweckbestimmung
  1. Der Ver¬≠ein wird als F√∂r¬≠der¬≠ver¬≠ein i.S.d. ¬ß 58 Nr. 1 AO t√§¬≠tig. Er be¬≠schafft Mit¬≠tel und lei¬≠tet die¬≠se an die Sim¬≠ply Smi¬≠les, Inc. zur F√∂r¬≠de¬≠rung der Ent¬≠wick¬≠lungs¬≠zu¬≠sam¬≠men¬≠ar¬≠beit in Mit¬≠tel¬≠ame¬≠ri¬≠ka wei¬≠ter. Zweck des Ver¬≠eins ist die ideel¬≠le und fi¬≠nan¬≠zi¬≠el¬≠le F√∂r¬≠de¬≠rung der Or¬≠ga¬≠ni¬≠sa¬≠ti¬≠on Sim¬≠ply Smi¬≠les, eine in den USA of¬≠fi¬≠zi¬≠ell ein¬≠ge¬≠tra¬≠ge¬≠ne ‚Äě501c3-not-for-pro¬≠fit or¬≠ga¬≠niz¬≠a¬≠ti¬≠on‚Äú.
  2. Die¬≠se Ziel¬≠set¬≠zung und Zweck des F√∂r¬≠der¬≠ver¬≠eins wird ins¬≠be¬≠son¬≠de¬≠re durch nach¬≠fol¬≠gen¬≠de Ma√ü¬≠nah¬≠men und Auf¬≠ga¬≠ben¬≠stel¬≠lun¬≠gen ver¬≠wirk¬≠licht: Auf¬≠kl√§¬≠rung und In¬≠for¬≠ma¬≠ti¬≠ons¬≠ver¬≠mitt¬≠lung der Mit¬≠glie¬≠der und √Ėf¬≠fent¬≠lich¬≠keit in Deutsch¬≠land √ľber die Ar¬≠beit von Sim¬≠ply Smi¬≠les in Mit¬≠tel¬≠ame¬≠ri¬≠ka. Die Pro¬≠jek¬≠te von Sim¬≠ply Smi¬≠les be¬≠k√§mp¬≠fen nach¬≠hal¬≠tig die Ar¬≠mut der In¬≠dio-Be¬≠v√∂l¬≠ke¬≠rung mit dem Fo¬≠kus, den Kin¬≠dern eine Zu¬≠kunfts¬≠per¬≠spek¬≠ti¬≠ve zu bie¬≠ten.
  3. F√ľr die Er¬≠f√ľl¬≠lung die¬≠ser sat¬≠zungs¬≠m√§¬≠√üi¬≠gen Zwe¬≠cke sol¬≠len ge¬≠eig¬≠ne¬≠te Mit¬≠tel durch Beitr√§ge/Um¬≠la¬≠gen, Spen¬≠den, Zu¬≠sch√ľs¬≠se und sons¬≠ti¬≠ge Zu¬≠wen¬≠dun¬≠gen ein¬≠ge¬≠setzt wer¬≠den.
  4. Der Ver¬≠ein ver¬≠folgt aus¬≠schlie√ü¬≠lich und un¬≠mit¬≠tel¬≠bar ge¬≠mein¬≠n√ľt¬≠zi¬≠ge Zwe¬≠cke im Sinn des Ab¬≠schnitts ‚ÄúSteu¬≠er¬≠be¬≠g√ľns¬≠tig¬≠te Zwe¬≠cke‚ÄĚ der Ab¬≠ga¬≠ben¬≠ord¬≠nung in der je¬≠weils g√ľl¬≠ti¬≠gen Fas¬≠sung.
  5. Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig; er ver­folgt nicht in ers­ter Li­nie ei­gen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.
  6. Mit¬≠tel des Ver¬≠eins d√ľr¬≠fen nur f√ľr sat¬≠zungs¬≠ge¬≠m√§¬≠√üe Zwe¬≠cke ver¬≠wen¬≠det wer¬≠den. Die Mit¬≠glie¬≠der des Ver¬≠eins er¬≠hal¬≠ten in ih¬≠rer Ei¬≠gen¬≠schaft als Mit¬≠glie¬≠der kei¬≠ne Zu¬≠wen¬≠dun¬≠gen aus Mit¬≠teln des Ver¬≠eins.
  7. Es darf kei¬≠ne Per¬≠son durch Aus¬≠ga¬≠ben, die dem Zweck des Ver¬≠eins fremd sind oder durch un¬≠ver¬≠h√§lt¬≠nis¬≠m√§¬≠√üig hohe Ver¬≠g√ľ¬≠tun¬≠gen be¬≠g√ľns¬≠tigt wer¬≠den.
  8. Der Ver­ein ist po­li­tisch und kon­fes­sio­nell neu­tral.
  9. Die Aus¬≠√ľbung von Eh¬≠ren¬≠√§m¬≠tern nach den Sat¬≠zungs¬≠vor¬≠ga¬≠ben er¬≠folgt eh¬≠ren¬≠amt¬≠lich.
§ 3
Mitgliedschaft

Mit¬≠glied kann jede na¬≠t√ľr¬≠li¬≠che oder ju¬≠ris¬≠ti¬≠sche Per¬≠son, Per¬≠so¬≠nen¬≠ver¬≠ei¬≠ni¬≠gung wer¬≠den, die be¬≠reit ist, Zie¬≠le und Sat¬≠zungs¬≠zwe¬≠cke des Ver¬≠eins nach¬≠hal¬≠tig zu f√∂r¬≠dern.

In¬≠ner¬≠halb der Mit¬≠glied¬≠schaft k√∂n¬≠nen sich ak¬≠ti¬≠ve Mit¬≠glie¬≠der den im Ver¬≠ein di¬≠rekt mit¬≠ar¬≠bei¬≠ten¬≠den Mit¬≠glie¬≠dern an¬≠schlie¬≠√üen. F√∂r¬≠der¬≠mit¬≠glie¬≠der sind Mit¬≠glie¬≠der, die sich zwar nicht ak¬≠tiv in¬≠ner¬≠halb des Ver¬≠eins be¬≠t√§¬≠ti¬≠gen, je¬≠doch die Zie¬≠le und auch den Zweck des Ver¬≠eins in ge¬≠eig¬≠ne¬≠ter Wei¬≠se f√∂r¬≠dern und un¬≠ter¬≠st√ľt¬≠zen.

Zum Eh¬≠ren¬≠mit¬≠glied wer¬≠den Mit¬≠glie¬≠der er¬≠nannt, die sich in be¬≠son¬≠de¬≠rer Wei¬≠se um den Ver¬≠ein ver¬≠dient ge¬≠macht ha¬≠ben. Hier¬≠f√ľr ist ein Be¬≠schluss der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung er¬≠for¬≠der¬≠lich.

Eh­ren­mit­glie­der sind von der Bei­trags­zah­lung be­freit, sie ha­ben je­doch die glei­chen Rech­te und Pflich­ten wie or­dent­li­che Mit­glie­der und kön­nen ins­be­son­de­re an sämt­li­chen Ver­samm­lun­gen und Sit­zun­gen teil­neh­men.

§ 4
Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mit¬≠glie¬≠der sind be¬≠rech¬≠tigt an al¬≠len an¬≠ge¬≠bo¬≠te¬≠nen Ver¬≠an¬≠stal¬≠tun¬≠gen des Ver¬≠eins teil¬≠zu¬≠neh¬≠men. Sie ha¬≠ben dar¬≠√ľber hin¬≠aus das Recht, ge¬≠gen¬≠√ľber dem Vor¬≠stand und der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung An¬≠tr√§¬≠ge zu stel¬≠len. In der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung kann das Stimm¬≠recht nur per¬≠s√∂n¬≠lich aus¬≠ge¬≠√ľbt wer¬≠den.

Die Mit¬≠glie¬≠der sind ver¬≠pflich¬≠tet den Ver¬≠ein und den Ver¬≠eins¬≠zweck ‚Äď auch in der √Ėf¬≠fent¬≠lich¬≠keit ‚Äď in ord¬≠nungs¬≠ge¬≠m√§¬≠√üer Wei¬≠se zu un¬≠ter¬≠st√ľt¬≠zen.

§ 5
Beginn/Ende der Mitgliedschaft

Die Mit¬≠glied¬≠schaft muss ge¬≠gen¬≠√ľber dem Vor¬≠stand schrift¬≠lich be¬≠an¬≠tragt wer¬≠den. √úber den schrift¬≠li¬≠chen Auf¬≠nah¬≠me¬≠an¬≠trag ent¬≠schei¬≠det der Vor¬≠stand mit ein¬≠fa¬≠cher Stim¬≠men¬≠mehr¬≠heit ab¬≠schlie¬≠√üend. Der Vor¬≠stand ist nicht ver¬≠pflich¬≠tet Ab¬≠leh¬≠nungs¬≠gr√ľn¬≠de dem/der Antragsteller/in mit¬≠zu¬≠tei¬≠len, ein Auf¬≠nah¬≠me¬≠an¬≠spruch ist aus¬≠ge¬≠schlos¬≠sen.

Die Mit­glied­schaft en­det durch frei­wil­li­gen Aus­tritt, Aus­schluss, Tod des Mit­glieds oder Ver­lust der Rechts­fä­hig­keit bei ju­ris­ti­schen Per­so­nen.

Die frei¬≠wil¬≠li¬≠ge Be¬≠en¬≠di¬≠gung der Mit¬≠glied¬≠schaft muss durch schrift¬≠li¬≠che K√ľn¬≠di¬≠gung zum Ende des Ge¬≠sch√§fts¬≠jahrs un¬≠ter Ein¬≠hal¬≠tung ei¬≠ner drei¬≠mo¬≠na¬≠ti¬≠gen Frist ge¬≠gen¬≠√ľber dem Vor¬≠stand er¬≠kl√§rt wer¬≠den.

Der Aus­schluss ei­nes Mit­glieds kann mit so­for­ti­ger Wir­kung und aus wich­ti­gem Grund dann aus­ge­spro­chen wer­den, wenn das Mit­glied in gro­ber Wei­se ge­gen die Sat­zung, Ord­nun­gen, den Sat­zungs­zweck oder die Ver­eins­in­ter­es­sen ver­stößt. Über den Aus­schluss ei­nes Mit­glieds ent­schei­det der Vor­stand mit ein­fa­cher Stim­men­mehr­heit.

Bei Be¬≠en¬≠di¬≠gung der Mit¬≠glied¬≠schaft, gleich aus wel¬≠chem Grund, er¬≠l√∂¬≠schen alle An¬≠spr√ľ¬≠che aus dem Mit¬≠glieds¬≠ver¬≠h√§lt¬≠nis. Eine R√ľck¬≠ge¬≠w√§hr von Bei¬≠tr√§¬≠gen, Spen¬≠den oder sons¬≠ti¬≠gen Un¬≠ter¬≠st√ľt¬≠zungs¬≠leis¬≠tun¬≠gen ist grund¬≠s√§tz¬≠lich aus¬≠ge¬≠schlos¬≠sen. Der An¬≠spruch des Ver¬≠eins auf r√ľck¬≠st√§n¬≠di¬≠ge Bei¬≠trags¬≠for¬≠de¬≠run¬≠gen bleibt hier¬≠von un¬≠be¬≠r√ľhrt.

§ 6
Mitgliedsbeiträge

Die Mit­glie­der be­zah­len ei­nen Jah­res­bei­trag und ge­ge­be­nen­falls Um­la­gen. Über die Höhe der Mit­glie­der­bei­trä­ge ent­schei­det der Vor­stand.

§ 7
Organe des Vereins

Or­ga­ne des Ver­eins sind

  1. die Mit­glie­der­ver­samm­lung
  2. der Vor­stand.
§ 8
Mitgliederversammlung
  1. Obers­tes Or­gan des Ver­eins ist die Mit­glie­der­ver­samm­lung, sie hat ins­be­son­de­re fol­gen­de Auf­ga­ben:
    • Die Jah¬≠res¬≠be¬≠rich¬≠te ent¬≠ge¬≠gen¬≠zu¬≠neh¬≠men und zu be¬≠ra¬≠ten,
    • Ent¬≠las¬≠tung des Vor¬≠stands,
    • (im Wahl¬≠jahr) den Vor¬≠stand zu w√§h¬≠len,
    • √ľber die Sat¬≠zung, √Ąn¬≠de¬≠run¬≠gen der Sat¬≠zung so¬≠wie die Auf¬≠l√∂¬≠sung des Ver¬≠eins zu be¬≠stim¬≠men,
    • die Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fer zu w√§h¬≠len, die we¬≠der dem Vor¬≠stand noch ei¬≠nem vom Vor¬≠stand be¬≠ru¬≠fe¬≠nen Gre¬≠mi¬≠um an¬≠ge¬≠h√∂¬≠ren und nicht An¬≠ge¬≠stell¬≠te des Ver¬≠eins sein d√ľr¬≠fen.
  2. Eine or¬≠dent¬≠li¬≠che Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung wird vom Vor¬≠stand des Ver¬≠eins nach Be¬≠darf, min¬≠des¬≠tens aber ein¬≠mal im Ge¬≠sch√§fts¬≠jahr, nach M√∂g¬≠lich¬≠keit im ers¬≠ten Halb¬≠jahr des Ge¬≠sch√§fts¬≠jahrs, ein¬≠be¬≠ru¬≠fen. Die Ein¬≠la¬≠dung er¬≠folgt 14 Tage im Vor¬≠aus schrift¬≠lich oder per E‚ÄĎMail durch den Vor¬≠stand mit Be¬≠kannt¬≠ga¬≠be der vor¬≠l√§u¬≠fig fest¬≠ge¬≠setz¬≠ten Ta¬≠ges¬≠ord¬≠nung an die dem Ver¬≠ein zu¬≠letzt be¬≠kann¬≠te Mit¬≠glieds¬≠adres¬≠se. Die Ein¬≠la¬≠dung gilt als zu¬≠ge¬≠stellt mit Ver¬≠sand der Ein¬≠la¬≠dung an die zu¬≠letzt be¬≠kannt Adres¬≠se des Mit¬≠glieds.
  3. Die Ta­ges­ord­nung der or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung hat ins­be­son­de­re fol­gen­de Punk­te zu um­fas­sen:
    • Be¬≠richt des Vor¬≠stands,
    • Be¬≠richt des Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fers,
    • Ent¬≠las¬≠tung des Vor¬≠stands,
    • Wahl von einem/r Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fer/in, so¬≠fern sie an¬≠steht,
    • Ge¬≠neh¬≠mi¬≠gung des vom Vor¬≠stand vor¬≠zu¬≠le¬≠gen¬≠den Haus¬≠halts¬≠vor¬≠anschlags f√ľr das lau¬≠fen¬≠de Ge¬≠sch√§fts¬≠jahr,
    • Fest¬≠set¬≠zung der Beitr√§ge/Um¬≠la¬≠gen f√ľr das lau¬≠fen¬≠de Ge¬≠sch√§fts¬≠jahr bzw. zur Ver¬≠ab¬≠schie¬≠dung von Bei¬≠trags¬≠ord¬≠nun¬≠gen,
    • Be¬≠schluss¬≠fas¬≠sung √ľber vor¬≠lie¬≠gen¬≠de An¬≠tr√§¬≠ge.
  4. An¬≠tr√§¬≠ge der Mit¬≠glie¬≠der zur Ta¬≠ges¬≠ord¬≠nung sind sp√§¬≠tes¬≠tens zwei Wo¬≠chen vor der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung beim Ver¬≠eins¬≠vor¬≠stand schrift¬≠lich ein¬≠zu¬≠rei¬≠chen. Nach¬≠tr√§g¬≠lich ein¬≠ge¬≠reich¬≠te Ta¬≠ges¬≠ord¬≠nungs¬≠punk¬≠te m√ľs¬≠sen den Mit¬≠glie¬≠dern recht¬≠zei¬≠tig vor Be¬≠ginn der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung mit¬≠ge¬≠teilt wer¬≠den.
    Sp√§¬≠te¬≠re An¬≠tr√§¬≠ge ‚Äď auch w√§h¬≠rend der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung ge¬≠stell¬≠te An¬≠tr√§¬≠ge ‚Äď m√ľs¬≠sen auf die Ta¬≠ges¬≠ord¬≠nung ge¬≠setzt wer¬≠den, wenn in der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung die Mehr¬≠heit der er¬≠schie¬≠ne¬≠nen stimm¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠ten Mit¬≠glie¬≠der der Be¬≠hand¬≠lung der An¬≠tr√§¬≠ge zu¬≠stimmt (Dring¬≠lich¬≠keits¬≠an¬≠tr√§¬≠ge).
  5. Der Vor¬≠stand hat eine au¬≠√üer¬≠or¬≠dent¬≠li¬≠che Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung un¬≠ver¬≠z√ľg¬≠lich ein¬≠zu¬≠be¬≠ru¬≠fen, wenn es das In¬≠ter¬≠es¬≠se des Ver¬≠eins er¬≠for¬≠dert oder wenn die Ein¬≠be¬≠ru¬≠fung von min¬≠des¬≠tens ei¬≠nem Drit¬≠tel der stimm¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠ten Ver¬≠eins¬≠mit¬≠glie¬≠der, dies schrift¬≠lich un¬≠ter An¬≠ga¬≠be des Zwecks und der Gr√ľn¬≠de, vom Vor¬≠stand ver¬≠langt wird.

Der/die Vor­sit­zen­de oder eine/r sei­ner Stellvertreter/innen lei­tet die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Auf Vor­schlag des/der Vor­sit­zen­den kann die Mit­glie­der­ver­samm­lung eine/n be­son­de­ren Versammlungsleiter/in be­stim­men.

Be¬≠schl√ľs¬≠se der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung wer¬≠den in ei¬≠nem Pro¬≠to¬≠koll in¬≠ner¬≠halb von zwei Mo¬≠na¬≠ten nach der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung nie¬≠der¬≠ge¬≠legt und von ei¬≠nem ver¬≠tre¬≠tungs¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠ten Vor¬≠stands¬≠mit¬≠glied so¬≠wie dem Pro¬≠to¬≠koll¬≠f√ľh¬≠rer un¬≠ter¬≠zeich¬≠net. Das Pro¬≠to¬≠koll kann von je¬≠dem Mit¬≠glied auf der Ge¬≠sch√§fts¬≠stel¬≠le ein¬≠ge¬≠se¬≠hen wer¬≠den.

§ 9
Stimmrecht/Beschlussfähigkeit
  1. Stimm¬≠be¬≠rech¬≠tigt sind or¬≠dent¬≠li¬≠che Mit¬≠glie¬≠der (ak¬≠ti¬≠ve Mitglieder/F√∂r¬≠der¬≠mit¬≠glie¬≠der) und Eh¬≠ren¬≠mit¬≠glie¬≠der. Je¬≠des Mit¬≠glied hat mit Voll¬≠endung des 16. Le¬≠bens¬≠jahrs eine Stim¬≠me, die nur per¬≠s√∂n¬≠lich aus¬≠ge¬≠√ľbt wer¬≠den darf. Eine Stimm¬≠rechts¬≠√ľber¬≠tra¬≠gung ist aus¬≠ge¬≠schlos¬≠sen.
  2. Die Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung ist ohne R√ľck¬≠sicht auf die An¬≠zahl der er¬≠schie¬≠ne¬≠nen Mit¬≠glie¬≠der be¬≠schluss¬≠f√§¬≠hig.
  3. Die Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung fasst ihre Be¬≠schl√ľs¬≠se mit ein¬≠fa¬≠cher Mehr¬≠heit. Stimm¬≠ent¬≠hal¬≠tun¬≠gen und un¬≠g√ľl¬≠ti¬≠ge Stim¬≠men blei¬≠ben au¬≠√üer Be¬≠tracht. Bei Stim¬≠men¬≠gleich¬≠heit gilt der ge¬≠stell¬≠te  An¬≠trag als ab¬≠ge¬≠lehnt.
  4. Ab¬≠stim¬≠mun¬≠gen in der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung sind nur dann schrift¬≠lich und ge¬≠heim durch¬≠zu¬≠f√ľh¬≠ren, wenn dies auf Ver¬≠lan¬≠gen der Mehr¬≠heit der an der Be¬≠schluss¬≠fas¬≠sung teil¬≠neh¬≠men¬≠den Mit¬≠glie¬≠der aus¬≠dr√ľck¬≠lich ver¬≠langt wird.
  5. F√ľr Sat¬≠zungs¬≠√§n¬≠de¬≠run¬≠gen und Be¬≠schl√ľs¬≠se zur Auf¬≠l√∂¬≠sung des Ver¬≠eins ist eine Drei¬≠vier¬≠tel- Mehr¬≠heit der er¬≠schie¬≠ne¬≠nen Stimm¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠ten er¬≠for¬≠der¬≠lich. Bei Zweck¬≠√§n¬≠de¬≠rung des Ver¬≠eins ist die Zu¬≠stim¬≠mung al¬≠ler Mit¬≠glie¬≠der er¬≠for¬≠der¬≠lich; die Zu¬≠stim¬≠mung nicht er¬≠schie¬≠ne¬≠ner Mit¬≠glie¬≠der ist schrift¬≠lich ein¬≠zu¬≠ho¬≠len.
  6. Sat­zungs­än­de­run­gen wer­den al­len Ver­eins­mit­glie­dern schrift­lich mit­ge­teilt.
§ 10
Vorstand
  1. Die Vor­stand­schaft setzt sich wie folgt zu­sam­men:
    • ein/eine Vorsitzende/r
    • ein/eine stellvertretende/r Vor¬≠sit¬≠zen¬≠de

Sie wer¬≠den von der Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung f√ľr die Dau¬≠er von 2 Jah¬≠ren ge¬≠w√§hlt. Die un¬≠be¬≠grenz¬≠te Wie¬≠der¬≠wahl von Vor¬≠stands¬≠mit¬≠glie¬≠dern ist zu¬≠l√§s¬≠sig. Nach Frist¬≠ab¬≠lauf blei¬≠ben die Vor¬≠stands¬≠mit¬≠glie¬≠der bis zum Amts¬≠an¬≠tritt ih¬≠rer Nach¬≠fol¬≠ger im Amt.

  1. Der Vor¬≠stand lei¬≠tet ver¬≠ant¬≠wort¬≠lich die Ver¬≠eins¬≠ar¬≠beit. Er kann sich eine Ge¬≠sch√§fts¬≠ord¬≠nung ge¬≠ben und kann be¬≠son¬≠de¬≠re Auf¬≠ga¬≠ben un¬≠ter sei¬≠nen Mit¬≠glie¬≠dern ver¬≠tei¬≠len oder Aus¬≠sch√ľs¬≠se f√ľr de¬≠ren Be¬≠ar¬≠bei¬≠tung ein¬≠set¬≠zen.
  2. Vor­stand im Sinn des § 26 BGB. Je­weils zwei Vor­stands­mit­glie­der ge­mein­sam ver­tre­ten den Ver­ein ge­richt­lich und au­ßer­ge­richt­lich.
  3. Die Vor¬≠stand¬≠schaft be¬≠schlie√üt mit ein¬≠fa¬≠cher Stim¬≠men¬≠mehr¬≠heit. Der Vor¬≠stand ist be¬≠schluss¬≠f√§¬≠hig, wenn min¬≠des¬≠tens zwei Mit¬≠glie¬≠der an¬≠we¬≠send sind oder ei¬≠ner   Be¬≠schluss¬≠fas¬≠sung im schrift¬≠li¬≠chen Um¬≠lauf¬≠ver¬≠fah¬≠ren zu¬≠stim¬≠men. Bei Stim¬≠men¬≠gleich¬≠heit gilt der An¬≠trag als ab¬≠ge¬≠lehnt.
  4. Be¬≠schl√ľs¬≠se des Vor¬≠stands wer¬≠den in ei¬≠nem Sit¬≠zungs¬≠pro¬≠to¬≠koll nie¬≠der¬≠ge¬≠legt und von min¬≠des¬≠tens zwei ver¬≠tre¬≠tungs¬≠be¬≠rech¬≠tig¬≠ten Vor¬≠stands¬≠mit¬≠glie¬≠dern un¬≠ter¬≠zeich¬≠net.
  5. Schei­det ein Vor­stands­mit­glied vor Ab­lauf seiner/ih­rer Wahl­zeit aus, ist der Vor­stand be­rech­tigt ein kom­mis­sa­ri­sches Vor­stands­mit­glied zu be­ru­fen. Auf die­se Wei­se be­stimm­te Vor­stands­mit­glie­der blei­ben bis zur nächs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung im Amt.
§ 11
Besonderer Vertreter

Ne¬≠ben dem Vor¬≠stand wird f√ľr fol¬≠gen¬≠de Ge¬≠sch√§f¬≠te ein Ver¬≠tre¬≠ter ge¬≠m√§√ü ¬ß 30 BGB be¬≠stellt. Die Ver¬≠tre¬≠tungs¬≠macht des Be¬≠son¬≠de¬≠ren Ver¬≠tre¬≠ters er¬≠streckt sich auf fol¬≠gen¬≠de Rechts¬≠ge¬≠sch√§f¬≠te:

  • Er¬≠√∂ff¬≠nung ei¬≠nes Bank¬≠kon¬≠tos so¬≠wie s√§mt¬≠li¬≠che Bank¬≠ge¬≠sch√§f¬≠te
  • per¬≠so¬≠nel¬≠le An¬≠ge¬≠le¬≠gen¬≠hei¬≠ten und Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠wal¬≠tung
  • Or¬≠ga¬≠ni¬≠sa¬≠ti¬≠on und Durch¬≠f√ľh¬≠rung von Spen¬≠den¬≠ak¬≠tio¬≠nen
§ 12
Kassenpr√ľfer

√úber die Jah¬≠res¬≠mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung ist ein Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fer f√ľr die Dau¬≠er von 1 Jahr zu w√§h¬≠len.

Die Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fer ha¬≠ben die Auf¬≠ga¬≠be, Rech¬≠nungs¬≠be¬≠le¬≠ge so¬≠wie de¬≠ren ord¬≠nungs¬≠ge¬≠m√§¬≠√üe Ver¬≠bu¬≠chung und die Mit¬≠tel¬≠ver¬≠wen¬≠dung zu √ľber¬≠pr√ľ¬≠fen so¬≠wie min¬≠des¬≠tens ein¬≠mal j√§hr¬≠lich den Kas¬≠sen¬≠be¬≠stand des ab¬≠ge¬≠lau¬≠fe¬≠nen Ka¬≠len¬≠der¬≠jahrs fest¬≠zu¬≠stel¬≠len. Die Pr√ľ¬≠fung er¬≠streckt sich nicht auf die Zweck¬≠m√§¬≠√üig¬≠keit der vom Vor¬≠stand ge¬≠t√§¬≠tig¬≠ten Aus¬≠ga¬≠ben. Die Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fer ha¬≠ben die Mit¬≠glie¬≠der¬≠ver¬≠samm¬≠lung √ľber das Er¬≠geb¬≠nis der Kas¬≠sen¬≠pr√ľ¬≠fung zu un¬≠ter¬≠rich¬≠ten.

§ 13
Auflösung des Vereins

Bei Auf¬≠l√∂¬≠sung oder Auf¬≠he¬≠bung des Ver¬≠eins oder bei Weg¬≠fall sei¬≠nes bis¬≠he¬≠ri¬≠gen Zwecks f√§llt das Ver¬≠m√∂¬≠gen des Ver¬≠eins an eine ju¬≠ris¬≠ti¬≠sche Per¬≠son des √∂f¬≠fent¬≠li¬≠chen Rechts oder eine an¬≠de¬≠re steu¬≠er¬≠be¬≠g√ľns¬≠tig¬≠te K√∂r¬≠per¬≠schaft zwecks Ver¬≠wen¬≠dung f√ľr die F√∂r¬≠de¬≠rung der Ent¬≠wick¬≠lungs¬≠zu¬≠sam¬≠men¬≠ar¬≠beit.

§ 14
Liquidatoren

Als Li­qui­da­to­ren wer­den die im Amt be­find­li­chen ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Vor­stands­mit­glie­der be­stimmt so­weit die Mit­glie­der­ver­samm­lung nichts an­de­res ab­wei­chend be­schließt.