Gaby Chavez Hernandez

Gaby Chavez Hernandez

Gaby wuchs in dem klei­nen za­po­te­ki­schen Dorf San­ta Ana Yareni in den Ber­gen der Sier­ra Madre del Sur im me­xi­ka­ni­schen Bun­des­staat Oaxaca auf, etwa fünf Stun­den Auto­fahrt außer­halb der Haupt­stadt Oaxaca.

Ih­re Fa­mi­lie – ein­schließ­lich ih­rer bei­den El­tern, die sie sehr un­ter­stützen – ist noch im­mer dort zu­hau­se.

San­ta Ana Yareni hat eine ab­neh­men­de Be­völ­ke­rung von mit­tler­wei­le we­ni­ger als 1.000 Ein­woh­nern. Ob­wohl Gaby sich schu­lisch aus­zeich­ne­te, gab es in ih­rem Hei­mat­ort kei­ne Mög­lich­keit, wei­ter­füh­ren­de Schu­len zu be­su­chen.

Da­her ent­schloss sich Gaby im Al­ter von zwölf Jah­ren zu­sam­men mit ih­rer Fa­mi­lie da­zu, dass sie in ein Kin­der­heim in der Haupt­stadt Oaxaca zie­hen wür­de, um so wei­ter­hin eine Schu­le be­su­chen zu kön­nen.

Santa Ana Yareni, Oaxaca, Mexiko

Gaby weiß aus ei­ge­ner Er­fah­rung, wie sich Kin­der füh­len, die weit weg von ih­rer Fa­mi­lie le­ben oder kein Zu­hau­se mehr ha­ben, und ist für die Kin­der im Simply Smiles Kin­der­heim emo­tio­na­le Be­zugs­per­son.

Sie weiß auch, wel­che Zu­kunfts­perspek­ti­ven sich für Kin­der er­öff­nen, die Zu­gang zu Schu­len und Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten ha­ben.

Gaby kann sich mit Kin­dern nicht nur auf Spa­nisch, son­dern auch auf Za­po­te­kisch un­ter­hal­ten.

Nicht nur ih­re Aus­bil­dung, son­dern auch ihre ei­ge­nen Le­bens­er­fah­run­gen hel­fen ihr, ein Team von pä­da­go­gi­schen und haus­wirt­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ter­in­nen und Mit­ar­bei­tern zu füh­ren, die sie bei der Ar­beit im Kin­der­heim un­ter­stüt­zen.